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Sexsucht
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Sexsucht
Als Hypersexualität wird in der Medizin, der Klinischen Psychologie und Sexualwissenschaft ein gesteigertes sexuelles Verlangen bzw. sexuell motiviertes Handeln bezeichnet, das unterschiedlichste Ursachen haben kann.
Manche Spezialisten sehen die Ursache in einer hypersexualisierten Kindheit (beispielsweise hervorgerufen durch Missbrauch). Dennoch bleibt festzustellen: Bei der „Hypersexualität“ kann es sich – sofern die Fallstricke einer subjektiven Wertung bei deren Diagnose erkannt wurden – um eine Störung handeln, die ein wirklich befriedigendes Leben des oder der Betroffenen aufgrund vielfältiger Ursachen eventuell verhindert – auch wenn in ähnlich erscheinenden Fällen der Lustgewinn aller Beteiligten erhöht ist.
Die elf Verhaltenstypen nach Patrick Carnes
Carnes untersuchte Verhaltensweisen von nicht Sexsüchtigen und Sexsüchtigen. Es bildeten sich elf Verhaltensweisen heraus, welche ich hiermit vorstellen möchte. Sexsüchtige lassen sich nicht auf einen Verhaltenstyp festlegen, sondern kombinieren meist drei oder vier. Der Süchtige wird aber einige Verhaltensweisen oder Verhaltenskombinationen anderen vorziehen.
Phantasie-Sex
Denken und Besessen sein von sexuellen Abenteuern.
Die sexuelle Verführerrolle
Viele Beziehungen gleichzeitig oder eine nach der anderen haben, verführerisches Verhalten einsetzen, um Macht über andere zu gewinnen.
Anonymer Sex
Sich auf Sex mit anonymen Partnern einlassen, Suche nach Sex an Stränden, in Parks, Toiletten, Gruppensex, Affären für eine Nacht.
Sex gegen Geld
Sexuelle Telefonate bezahlen, jemanden für sexuelle Aktivitäten bezahlen, Stammkunde in Saunas, Massagesalons oder Bordellen.
Mit Sex handeln
Videos und Fotografien mit eindeutig sexuellem Inhalt herstellen, sich auf der Bühne oder sexuell käuflich darbieten, Drogen für sexuelle Aktivitäten
annehmen, Sex über Drogen erzwingen.
Voyeuristischer Sex
Pornografische Zeitschriften oder Videos anschauen.
Exhibitionistischer Sex
Sich in der Öffentlichkeit wie in Parks, Straßen oder Bahnhöfen vor anderen sichtbar entblößen, sich sexuell auffällig kleiden, Kleidung tragen, die sexuell entblößend ist.
Zudringlicher Sex
Unangemessene sexuelle Vorstöße oder Gesten machen, andere ohne Erlaubnis berühren oder befummeln, sexuell gefärbte Geschichten, Witze oder Redewendungen von sich geben.
Schmerzhafter Sex
Sich beim Sex körperlich verletzen oder Schmerzen zufügen lassen, um die sexuelle Lust zu steigern, anderen körperliche Verletzungen oder Schmerzen zufügen, um die sexuelle Lust zu steigern, sexuelle Hilfsmittel benutzen, um sexuelle Erlebnisse zu verstärken.
Sex mit Objekten
Mit Objekten masturbieren, Transvestismus zur Verstärkung sexueller Lust, Fetische bei sexuellen Ritualen benutzen, Sex mit Tieren.
Sex mit Kindern
Kindern unangebrachte sexuelle Dinge erzählen, Kinder zu Zeugen erwachsener sexueller Aktivitäten machen, ein Kind zu sexuellen Aktivitäten innerhalb oder außerhalb der Familie zwingen, Sex mit Unmündigen. Kinderpornos.
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